Thailand – Hmong werden nach Laos abgeschoben

Die Hmong, ein indigenes Volk Ostasiens, hauptsächlich beheimatet in den Bergwäldern Südostasiens, Laos, Vietnams und Thailands, werden nach Laos abgschoben. Die Thailändische Regierung sieht in ihnen wirtschaftliche Flüchtlinge, nach anderslautenden Meinungen des Flüchtlings-Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) seien sie aber politische Flüchtlinge, denen im autokratisch regiertem Laos der Prozess gemacht werden könnte.

Den Hmong wird nachgesagt, sie hätten mit den US-Militärs im Indochinakrieg kooperiert. Viele Hmong sind von den US-Militärs zu Soldaten ausgebildet worden und für den Kampf gegen Pathet Laos, einer kommunistischen Widerstandbewegung, eingesetzt worden. Nicht nur die Amerikaner nutzen das Bergvolk, das sich im Terrain gegen den Feind bewährte, auch die Franzosen zwangen die Hmong und rekrutieren Söldnertruppen aus ihnen.

Die Laotische Regierung beteuerte zu dieser Rückführung, dass sie die Hmong fair behandeln wollen.

 

Pattaya – auf dass der Wachs schmelzen wird

Im neuen Wachsfigurenkabinett von Madam Tussaud in Pattaya kann man nur hoffen, dass die Figur von Adolf Hitler möglichst bald den dortigen heissen Temperaturen weichen und schmelzen wird.

 

Thailand – Streit mit Kambodscha wegen Beraterposten

Schon in der vergangenen Woche zogen Thailand wie auch Kamboscha ihre Botschafter aus dem jeweiligen Land ab. Nun forderten beide Länder weitergehend jeweils einen Diplomaten auf, das Land zu verlassen. Hintergund soll der Streit um einen Beraterposten für den gestürzten thailändischen Regierungschef Thaksin Shinawatra in Kambodscha sein.

 

Thong Sala – Ben und Curry 36

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Ben mit T-Shirt von Curry 36

Auf dem Weg von Thong Sala nach Thong Nai Pan trifft man schonmal auf ein Fan von Curry 36! Ein fröhlicher Ben, aus Melbourne, outet sich gerne als Fan dieser Currybude. Nach seinem Besuch von Curry 36 kaufte er sich spontan ein T-Shirt und verkündet nun weltweit, was er von der Currywurst und Pommesfrites aus Berlin hält. Die Imbissbude am Mehringdamm in Berlin ist bekannt dafür, dass sie – tagaus, tagein – notorisch voll, um nicht zu sagen, überbelegt ist. So finden auch Australier wie Ben den Weg dorthin, was einen Grund haben muss. Stolz versichert er, dass es dort gut schmeckt, was ihn im Gedanken an die oppulenten Tellergerichte, wie zu sehen, gleich wieder fröhlich stimmt. Dabei hat er sich via Pickup auf den Weg von der Hauptstadt der Insel Kho Phangan, Thong Sala, in die entlegene Bucht im Südosten der Insel, Thon Nai Pan Yai gemacht. Der Weg dorthin ist beschwerlich und dauert schonmal knapp 40 Minuten. Auch wenn die Küche in Thailand mit grossem Sortiment aufwartet, auf Currywurst und Pommesfrites wird er für die nächsten Tage, die er auf Khophangan verbringen wird, wohl verzichten müssen.

 

Pattaya – lässt Hitler wiederaufleben

Nicht nur in Berlin schlägt das Wiederaufleben von Adolf Hitler hohe Wellen, sondern auch in Thailand. An der Hauptstrasse in Pattaya grüsst Hitler in gewohnter Pose von einer übergrossen Reklamefläche die Autofahrer mit der dazugehörigen Werbeschrift ‘Hitler ist nicht Tod’. Diese unglückliche Werbung rief nach hunderten Protesten von Urlaubern, vor allem von Israelis, auch die Botschaften von Israel und Deutschland auf den Plan, mit der Bitte an den Austeller, diese geschmacklose Werbung sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Die seit 2 Wochen öffentliche Werbetafel kündigt die Neueröffnung von Madame-Tussauds berühmten Waxfigurenkabinet an, in deren Sammlung auch Hitler nicht fehlen soll.
Der Museumsleiter, Somporn Naksuetrong, entschuldigte sich öffentlich zu dieser unglücklichen Reklametafel. Es sei nicht die Absicht gewesen, die Ära Hitlers zu beschönigen, sondern ihn als furchtsame, geschichtsbedeutende Persönlichkeit in einer Reihe mit anderen geschichtsträchtigen Mitstreitern als Wachsfigur der Öffentlichkeit vorzustellen. Die israelische Botschaft forderte die Museumsleitung auf, nicht nur die Reklametafel sofort zu entfernen, sondern auch die Figur Hitlers aus der Ausstellung. Dass die brisante Werbung auch negative Folgen auf den Touristenbesuche in Pattaya haben könnte, war der Leitung des Museums anscheinend nicht klar gewesen. Die Leitung entschuldigt sich für den Faux Pas und prüft, ob zumindest freier Eintritt zur Austellung gewährt werden kann.

 

Bangkok bei Nacht – Bildband

Bangkok bei Nacht Bildbandkaufen

Bangkok bei Nacht, Bildband von von Roger Willemsen (Autor) und Ralf Tooten (Autor). Gebundene Ausgabe: 365 Seiten. Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2 (9. September 2009)
Sprache: Deutsch.


 

Amerikaner – Bankräuber

Thailand ist ein kostengünstiges Reiseland, weshalb es alljährlich überschwemmt wird von Touristen aus nahezu allen Ländern der Welt. Eine traumhaft gelegene, einfache Unterkunft direkt am Meer kann 6 Euro prot Tag kosten, ein gutes Essen 2 Euro, oder eine weitreichende Bootsfahrt über die Mutter aller Flüsse durch Bangkok für gerademal 40 Cent. Da kommt es befremdlich vor, wenn Zugereiste eine Bank ausrauben, um an Geld ranzukommen. So geschehen bei einem Amerikaner. Der Tourist hatte in seiner Unterhose eine Beute von umgerechnet 3000 Euro versucht haben in Sicherheit zu bringen. Es ist das Jahr über angenehm mild in Thailand.
Der 54-Jährige gab als Motiv an, klamm zu sein und sich selbst die einfachsten Dinge nicht mehr leisten zu können.

 

Majestätsbeleidigung – 18 Jahre Haft

Eine Majestätsbeleidigung wird in Thailand scharf geahndet. So wurde eine oppositionelle Politikerin zu 18 Jahren Haft verurteilt, weil sie König Bhumibol Adulyadej und dessen Gattin in hitzigen Debatten beleidigte. Die Verurteilte, Daranee Cherngcharnsilpakul, wegen ihrer feurigen Ansprachen auch ‘Torpedo’ genannt, will Berufung dagegen einlegen.

 

Koh Samui – Flugzeugunglück

Ein Flugzeugunglück ereignete sich auf dem Flugplatz von Koh Samui beim Landeanflug einer Propellermaschine der Bangkok Airways, wobei der Pilot starb, weitere 7 Personen verletzt wurden. Die Maschine aus Krabi kommend, schlitterte bei starken Winden und nasser Landebahn in einen stillgelegten Kontrollturm.

 

König Bhumipol – Versöhnung

Der ehemalige Ministerpräsident von Thailand, Thaksin Shinawatra, sagte in einem Interview, dass nur der mittlerweile 81 jährige König Bhumibol die jetzigen Misstände in Thailand unter Kontrolle bringen könne. Er solle zur Versöhnung beider streitenden Parteien aufrufen, um weitere gewaltbereite Machtkämpfe zu unterbinden. Offiziell kamen zwei Menschen bei den letzten Demonstrationen ums Leben, 123 wurden verletzt.