Archive for Oktober, 2009

Thong Sala – Ben und Curry 36

thongsala ben curry36

Ben mit T-Shirt von Curry 36

Auf dem Weg von Thong Sala nach Thong Nai Pan trifft man schonmal auf ein Fan von Curry 36! Ein fröhlicher Ben, aus Melbourne, outet sich gerne als Fan dieser Currybude. Nach seinem Besuch von Curry 36 kaufte er sich spontan ein T-Shirt und verkündet nun weltweit, was er von der Currywurst und Pommesfrites aus Berlin hält. Die Imbissbude am Mehringdamm in Berlin ist bekannt dafür, dass sie – tagaus, tagein – notorisch voll, um nicht zu sagen, überbelegt ist. So finden auch Australier wie Ben den Weg dorthin, was einen Grund haben muss. Stolz versichert er, dass es dort gut schmeckt, was ihn im Gedanken an die oppulenten Tellergerichte, wie zu sehen, gleich wieder fröhlich stimmt. Dabei hat er sich via Pickup auf den Weg von der Hauptstadt der Insel Kho Phangan, Thong Sala, in die entlegene Bucht im Südosten der Insel, Thon Nai Pan Yai gemacht. Der Weg dorthin ist beschwerlich und dauert schonmal knapp 40 Minuten. Auch wenn die Küche in Thailand mit grossem Sortiment aufwartet, auf Currywurst und Pommesfrites wird er für die nächsten Tage, die er auf Khophangan verbringen wird, wohl verzichten müssen.

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Pattaya – lässt Hitler wiederaufleben

Nicht nur in Berlin schlägt das Wiederaufleben von Adolf Hitler hohe Wellen, sondern auch in Thailand. An der Hauptstrasse in Pattaya grüsst Hitler in gewohnter Pose von einer übergrossen Reklamefläche die Autofahrer mit der dazugehörigen Werbeschrift ‘Hitler ist nicht Tod’. Diese unglückliche Werbung rief nach hunderten Protesten von Urlaubern, vor allem von Israelis, auch die Botschaften von Israel und Deutschland auf den Plan, mit der Bitte an den Austeller, diese geschmacklose Werbung sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Die seit 2 Wochen öffentliche Werbetafel kündigt die Neueröffnung von Madame-Tussauds berühmten Waxfigurenkabinet an, in deren Sammlung auch Hitler nicht fehlen soll.
Der Museumsleiter, Somporn Naksuetrong, entschuldigte sich öffentlich zu dieser unglücklichen Reklametafel. Es sei nicht die Absicht gewesen, die Ära Hitlers zu beschönigen, sondern ihn als furchtsame, geschichtsbedeutende Persönlichkeit in einer Reihe mit anderen geschichtsträchtigen Mitstreitern als Wachsfigur der Öffentlichkeit vorzustellen. Die israelische Botschaft forderte die Museumsleitung auf, nicht nur die Reklametafel sofort zu entfernen, sondern auch die Figur Hitlers aus der Ausstellung. Dass die brisante Werbung auch negative Folgen auf den Touristenbesuche in Pattaya haben könnte, war der Leitung des Museums anscheinend nicht klar gewesen. Die Leitung entschuldigt sich für den Faux Pas und prüft, ob zumindest freier Eintritt zur Austellung gewährt werden kann.

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