Thong Sala – Ben und Curry 36

thongsala ben curry36

Ben mit T-Shirt von Curry 36

Auf dem Weg von Thong Sala nach Thong Nai Pan trifft man schonmal auf ein Fan von Curry 36! Ein fröhlicher Ben, aus Melbourne, outet sich gerne als Fan dieser Currybude. Nach seinem Besuch von Curry 36 kaufte er sich spontan ein T-Shirt und verkündet nun weltweit, was er von der Currywurst und Pommesfrites aus Berlin hält. Die Imbissbude am Mehringdamm in Berlin ist bekannt dafür, dass sie – tagaus, tagein – notorisch voll, um nicht zu sagen, überbelegt ist. So finden auch Australier wie Ben den Weg dorthin, was einen Grund haben muss. Stolz versichert er, dass es dort gut schmeckt, was ihn im Gedanken an die oppulenten Tellergerichte, wie zu sehen, gleich wieder fröhlich stimmt. Dabei hat er sich via Pickup auf den Weg von der Hauptstadt der Insel Kho Phangan, Thong Sala, in die entlegene Bucht im Südosten der Insel, Thon Nai Pan Yai gemacht. Der Weg dorthin ist beschwerlich und dauert schonmal knapp 40 Minuten. Auch wenn die Küche in Thailand mit grossem Sortiment aufwartet, auf Currywurst und Pommesfrites wird er für die nächsten Tage, die er auf Khophangan verbringen wird, wohl verzichten müssen.

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Pattaya – lässt Hitler wiederaufleben

Nicht nur in Berlin schlägt das Wiederaufleben von Adolf Hitler hohe Wellen, sondern auch in Thailand. An der Hauptstrasse in Pattaya grüsst Hitler in gewohnter Pose von einer übergrossen Reklamefläche die Autofahrer mit der dazugehörigen Werbeschrift ‘Hitler ist nicht Tod’. Diese unglückliche Werbung rief nach hunderten Protesten von Urlaubern, vor allem von Israelis, auch die Botschaften von Israel und Deutschland auf den Plan, mit der Bitte an den Austeller, diese geschmacklose Werbung sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Die seit 2 Wochen öffentliche Werbetafel kündigt die Neueröffnung von Madame-Tussauds berühmten Waxfigurenkabinet an, in deren Sammlung auch Hitler nicht fehlen soll.
Der Museumsleiter, Somporn Naksuetrong, entschuldigte sich öffentlich zu dieser unglücklichen Reklametafel. Es sei nicht die Absicht gewesen, die Ära Hitlers zu beschönigen, sondern ihn als furchtsame, geschichtsbedeutende Persönlichkeit in einer Reihe mit anderen geschichtsträchtigen Mitstreitern als Wachsfigur der Öffentlichkeit vorzustellen. Die israelische Botschaft forderte die Museumsleitung auf, nicht nur die Reklametafel sofort zu entfernen, sondern auch die Figur Hitlers aus der Ausstellung. Dass die brisante Werbung auch negative Folgen auf den Touristenbesuche in Pattaya haben könnte, war der Leitung des Museums anscheinend nicht klar gewesen. Die Leitung entschuldigt sich für den Faux Pas und prüft, ob zumindest freier Eintritt zur Austellung gewährt werden kann.

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Bangkok bei Nacht – Bildband

Bangkok bei Nacht Bildbandkaufen

Bangkok bei Nacht, Bildband von von Roger Willemsen (Autor) und Ralf Tooten (Autor). Gebundene Ausgabe: 365 Seiten. Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2 (9. September 2009)
Sprache: Deutsch.


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Amerikaner – Bankräuber

Thailand ist ein kostengünstiges Reiseland, weshalb es alljährlich überschwemmt wird von Touristen aus nahezu allen Ländern der Welt. Eine traumhaft gelegene, einfache Unterkunft direkt am Meer kann 6 Euro prot Tag kosten, ein gutes Essen 2 Euro, oder eine weitreichende Bootsfahrt über die Mutter aller Flüsse durch Bangkok für gerademal 40 Cent. Da kommt es befremdlich vor, wenn Zugereiste eine Bank ausrauben, um an Geld ranzukommen. So geschehen bei einem Amerikaner. Der Tourist hatte in seiner Unterhose eine Beute von umgerechnet 3000 Euro versucht haben in Sicherheit zu bringen. Es ist das Jahr über angenehm mild in Thailand.
Der 54-Jährige gab als Motiv an, klamm zu sein und sich selbst die einfachsten Dinge nicht mehr leisten zu können.

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Majestätsbeleidigung – 18 Jahre Haft

Eine Majestätsbeleidigung wird in Thailand scharf geahndet. So wurde eine oppositionelle Politikerin zu 18 Jahren Haft verurteilt, weil sie König Bhumibol Adulyadej und dessen Gattin in hitzigen Debatten beleidigte. Die Verurteilte, Daranee Cherngcharnsilpakul, wegen ihrer feurigen Ansprachen auch ‘Torpedo’ genannt, will Berufung dagegen einlegen.

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Koh Samui – Flugzeugunglück

Ein Flugzeugunglück ereignete sich auf dem Flugplatz von Koh Samui beim Landeanflug einer Propellermaschine der Bangkok Airways, wobei der Pilot starb, weitere 7 Personen verletzt wurden. Die Maschine aus Krabi kommend, schlitterte bei starken Winden und nasser Landebahn in einen stillgelegten Kontrollturm.

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König Bhumipol – Versöhnung

Der ehemalige Ministerpräsident von Thailand, Thaksin Shinawatra, sagte in einem Interview, dass nur der mittlerweile 81 jährige König Bhumibol die jetzigen Misstände in Thailand unter Kontrolle bringen könne. Er solle zur Versöhnung beider streitenden Parteien aufrufen, um weitere gewaltbereite Machtkämpfe zu unterbinden. Offiziell kamen zwei Menschen bei den letzten Demonstrationen ums Leben, 123 wurden verletzt.

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Bangkok – Anschlag auf Anführer der Gelbhemden

Nachdem die Rothemden ihren Protest gegen die Regierung beendet haben, wurde ein Anschlag mit möglicherweise politischen Hintergrund auf den Anführer der Gelbhemden, Sondhi Limthongkul, bekannt. Dem Chef der thailändischen Protestbewegung PAD (Volksallianz für Demokratie) musste in einer zweistündigen Operation ein Geschoss aus dem Kopf entfernt werden. Sondhi wurde in seinem Auto von zwei auf einem Motorrad heranbrausenden Attentätern beschossen, wobei auch zwei seiner Begleiter verletzt wurden. Alle drei überlebten den Anschlag.

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Bangkok – Strassenschlachten und Staatsstreich

Mittlerweile rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Thailand ab. Der Zugverkehr von und nach Bangkok sei eingestellt. Die Unruhen in Thailand, die sich mittlerweile bis in de Norden erstrecken, forderte bislang 77 Verletzte. Der Ausnahmezustand, der in den letzten acht Monaten dreimal von der Regierung ausgerufen wurde, wirft lediglich Öl ins Feuer der Regierungsgegner. Es dürften sich maximal 5 Menschen in Gruppen aufhalten, jede grössere Menschenansammlung wird als gesetzeswidrig eingestuft und unter Strafe gestellt. Mittlerweile sind es etwa 40.000 Menschen, die sich zusammengeschlossen haben und sich Strassenschlachten mit der Polizei liefern, um Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zu stürzen. Er löste Somchai Wongsawat ab, der wiederum Thaksin Shinawatra. Thaksin, der sich zur Zeit in Dubai aufhalten soll, kann sich vorstellen, als neuer Ministerpräsident wieder nach Thailand zurückzukehren. Bei weiterer Eskalation zwischen den Regierungstreuen, den Gelbhemden, und den Regierungsfeinden, den Rothemden, dürfte Thailand seit 1932 der 19-te Staatsstreich ins Haus stehen.

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Bargeld-Schecks an befürftige Thailänder

Die jetzige Regierung unter Regierungschef Abhisit Vejjajivahat begann an arme, bedürftige Thailänder mit einem monatlichen Einkommen von unter 15.000 Baht, gift cheques in Höhe von 2.000 Baht, umgerechnet 41 Euro, zu verteilen. In den Genuss dieser Geldgeschenke sollen etwa 8 Millionen Thailänder kommen. Obwohl die Regierung zur Stärkung der wirtschaftlichen Lage des Landes dem Protektionismus absprach, werden nun die Thailänder dazu ermuntert, die Bargeld-Schecks doch bittesehr für thailändische Produkte wie Konsumartikel, Nahrungsmittel oder innländische Reisen auszugeben. Die Regierung geht davon aus, dass die Thailändische Wirtschaft im Jahr 2009 um 3 Prozent schrumpfen wird.

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