Bangkok – Strassenschlachten und Staatsstreich

Mittlerweile rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Thailand ab. Der Zugverkehr von und nach Bangkok sei eingestellt. Die Unruhen in Thailand, die sich mittlerweile bis in de Norden erstrecken, forderte bislang 77 Verletzte. Der Ausnahmezustand, der in den letzten acht Monaten dreimal von der Regierung ausgerufen wurde, wirft lediglich Öl ins Feuer der Regierungsgegner. Es dürften sich maximal 5 Menschen in Gruppen aufhalten, jede grössere Menschenansammlung wird als gesetzeswidrig eingestuft und unter Strafe gestellt. Mittlerweile sind es etwa 40.000 Menschen, die sich zusammengeschlossen haben und sich Strassenschlachten mit der Polizei liefern, um Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva zu stürzen. Er löste Somchai Wongsawat ab, der wiederum Thaksin Shinawatra. Thaksin, der sich zur Zeit in Dubai aufhalten soll, kann sich vorstellen, als neuer Ministerpräsident wieder nach Thailand zurückzukehren. Bei weiterer Eskalation zwischen den Regierungstreuen, den Gelbhemden, und den Regierungsfeinden, den Rothemden, dürfte Thailand seit 1932 der 19-te Staatsstreich ins Haus stehen.

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